snowFrow · 10-Авг-12 19:41(13 лет 11 месяцев назад, ред. 13-Янв-16 15:49)
История немецкого Вермахта Die Geschichte der Deutschen Wehrmacht Год выпуска: 2006 Страна: Германия Производство: Polar Film & Medien GmbH Голос: Маттиас Поннир Монтаж: Саша Нелке EAN: 978-3-939504-08-5 FSK: с 16 лет – в фильме присутствуют жестокие сцены Жанр: Документальное кино Продолжительность: 02:23:27, 02:03:25 Перевод: Отсутствует Sprache: Deutsch Режиссер: Карл Хoффкес Описание:
Сразу после прихода к власти новый рейхсканцлер Адольф Гитлер не признал ограничений Версальского договора, имевших обязательный характер, в том, что вооружённые силы Германии должны быть не более чем в 100.000 человек. После ликвидации лидера SA Эрнста Рёма, Гитлер объявил рейхсвер “единственным носителем оружия в Рейхе”, за что те отблагодарили его 2 августа 1934 года принесением присяги лично «вождю». Эра Веймарской республики кончилась в 1935 году с изменением названия "рейхсвер" – в эпоху Веймарской республики, на "Вермахт". А уже 1 сентября 1939 началась война. Между 1939 и 1945 мобилизовано свыше 17 млн. солдат Вермахта, из них свыше 4,7 млн. отдали свои жизни...
Состоящая из трёх частей документальная лента показывает по большей части не публиковавшиеся ранее кинокадры (часть из них в цвете) три рода войск – армии, морского флота и военной авиации с ранних истоков, первых молниеносных побед, ожесточённых боёв на всех фронтах вплоть до капитуляции 8-го Мая 1945 года. С большими издержками на документальную ленту положена музыка.
Оригинальный шум различных транспортных средств и реальные звуки оружия обеспечивают фильму потрясающе высокую степень достоверности. Cтруктура / Der Aufbau Шаг за границы / Der Schritt über die Grenzen В глубине территории противника / Tief im Fendesland Качество: DVDRip Формат: AVI Видео кодек: XviD Аудио кодек: AC3 Видео: 720x*540 (4:3), 25 fps, 2097 Kbps, Qf 0.24 b/px Аудио: 2 channel, 48000 Hz, 192 kbps, ATSC/A-52 Dolby AC3
volfgang23 перевода пока нет, к сожалению - ищется...
_______________ BART0S относительно "бонусного довеска"... в основном это рабочие интервью с бывшими солдатами и офицерами Вермахта (весьма интересный материал по кругу поднимаемых в этих беседах вопросов), плюс анонсы фильмов как самой студии Polar film так и лент их спонсоров
На 40:25 по 40:42 ...Von den 100 Divisionen, die ohne Generalmobilmachung aufgestellt werden konnten, waren 80% weitgehend unmotorisiert. Die Mehrzahl der Artilleriegeschuetze wurde von Pferden gezogen. Das Fahrrad als Fortbewegungsmittel war keine Seltenheit.... ....Из 100 дивизий, которые были сформированы без объявления всеобщей мобилизации, 80%, по сути, были немоторизованными. Большую часть артиллерийских орудий приходилось перемещать на конной тяге. Велосипед, в качестве средства передвижения, не являлся редкостью....
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Цитата:
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80%, по сути, были немоторизованными. Большую часть артиллерийских орудий приходилось перемещать на конной тяге. Велосипед, в качестве средства передвижения, не являлся редкостью....
подтверждаю, именно четвёркой пленных поляков коней артиллерию тянули в основном в кампании 40-41) что касается велосипедных прогулочных ударных соединений, то у финов в Войну-продолжение два таких подразделения окружили и на голову разбили обратили в бегство передовые танковые части РККА
(думаю можно найти то, полное лулзов донесение, в штаб в гугле по ключевым словам "принял смелое решение выйти из боя")
Текст 1-ой части. Комсомольцы-добровольцы, приступаем к переводу. Die Geschichte der deutschen Wehrmacht (История германского Вермахта)
Der Aufbau (Создание)
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Die Geschichte der deutschen Wehrmacht
Der Aufbau
30. Januar 1933
Hitler, der unermuedliche Trommler gegen Versaille und die von den Siegern erzwungene und vom grossen Teil des deutschen Volkes abgelehnte Nachkriegsordnung, wird deutscher Reichskanzler. Die heute weit verbreitete Auffassung, mit diesem Ereignis haette sich die Atmospaere und das Leben in Deutschland schlagartig veraendert, ist schlichtweg falsch.
Zweifellos begann mit der Machtergreifung Hitlers ein Prozess des gesellschaftlichen Umbaus nach nazionalsozialistischen Inhalten ebenso, wie die Verfolgung von politischen Gegnern und die Gleichschaltung der Medien. Doch eine derartige Neuausrichtung brauchte Zeit und die Deutschen, die in den Jahren der Weimarer Republik eine Vielzahl von gescheiterten Regierungen erlebt hatten, warteten auf die wirtschaftlichen Verbesserungen, die Hitler ihnen versprochen hatte. Die Armee verhielt sich abwartend. Das deutsche Offizierskorps war ohne Zweifel patriotisch, national und preussisch konservativ. Dem Nazionalsozialismus und seinen politischen Repraesentanten begegnete es aber trotz der insgesamt als undankbar empfundenen Behandlung durch die Weimarer Republik, von Ausnahmen abgesehen, zurueckhaltend. Hitler war sich dieser Tatsache durchaus bewusst. Nur wenige Monate zuvor hatte ihm der im Oktober 1930 zum Chef der Heeresleitung ernannte General Kurt Freiherr von Hammerstein noch gesagt: "Wenn Sie legal zur Macht kommen, soll es mir recht sein. Im anderen Fall wuerde ich Sie erschiessen." Die Haltung wird verstaendlich, wenn man die Entwicklung der Reichswehr genauer betrachtet. Durch den Vertrag von Versailles auf ein Berufsheer von 100 000 Mann beschraenkt, aufgeteilt auf 7 Infanterie- und 3 Kavallerie-Divisionen, war sie militaerisch nahezu bedeutungslos. Selbst die Niederschlagung regionaler kommunistischer Aufstaende zu Beginn der 20er Jahre gelang nur mit Hilfe der Freikorps und Buergerwehren. Die Produktion schwerer Artillerie war Deutschland ebenso verboten, wie die Herstellung von Kampfflugzeugen, Kriegsschiffen und Panzern. Im Grunde war die Reichswehr eine Art gut bewaffnete Polizeitruppe. Von ganz anderer Qualitaet war dagegen ihre innere Struktur. General Hans von Sekt, bis 1927 Chef der Heeresleitung, verstand ebenso wie seine Nachfolger, das 100 000 Mann Heer, wie die RW allgemein genannt wurde, von Anfang an nur als Vorstufe einer kuenftigen Armee. Als Kaderschmiede, aus der moeglichst viele gut ausgebildete Fuehrungskraefte hervorgehen muessten. Ein ungeschriebenes Grundprinzip lautete: jeden Soldaten so auszubilden, dass er den naechsthoeheren Dienstgrad und die naechsthoehere Funktion besetzen und ausfuellen koennte.
Aufgrund dieser Konzeption wurde die RW zu einer Art Fuehrerheer und damit zu einem Kraeftereservoir fuer den spaeteren schnellen Aufbau der Wehrmacht.
Tragendes Element der Reichswehr war die Erziehung zum unbedingten Gehorsam. Rueckblickend auf die Maeuterei im Herbst 1918, bei der linke Soldatenraete Kontrolle ueber Teile der Armee gewonnen hatten, galt der unbedingte Gehorsam als Fundament der militaerischen Disziplin. Diese Ausrichtung wurde in der WM noch verstaerkt und beguenstigte zweifellos in den spaeteren Kriegsjahren die Ausfuehrung auch politisch motivierter Befehle, die gegen das Voelkerrecht verstiessen. Parallel zu dieser inneren Ausrichtung bejahte von Sekt die Trennung von Militaer und Politik. Obgleich unter dem Oberbefehl des Reichspresidenten stehend, leisteten die Soldaten ihren Eid nicht auf den Praesidenten, sondern auf die Verfassung von Weimar. Dieser Eid darf andererseits nicht darueber hinwegtaeuschen, dass der Weimarer Staat der Reichswehrfuehrung immer fremd geblieben war. Sie verstand sich als Stuetze der Autoritaet des Reiches, nicht einer bestimmten Regierung. Das Militaer hat nie vergessen, dass es von der Politik schmellig im Stich gelassen worden war, nachdem es die Republik vor einer drohenden Bolschewisierung durch rote Aufstaendische im Inneren und einer polnische Invasion in Ostpreussen gerettet hatte. Bestimmt durch von Sekts Direktive der Neutralitaet des Militaers war den Soldaten der Reichswehr jede politische Betaetigung und die Mitgliedschaft in einer Partei ebenso verboten, wie die Ausuebung des Wahlrechts.
Strategisch hatte von Sekt aufgrund seiner Erfahrungen waehrend des 1. WK den Stellungskrieg abgeschworen. Er war ueberzeugt, dass kommende Kriege durch bewegliche Waffen gewonnen wuerden und befuerwortete daher nachdruecklich den Aufbau einer deutschen Panzer- und Luftwaffe. Waffengattungen, die den Deutschen allerdings durch den Versailler Vertrag verboten waren. Dennoch fand die 1. Uebung eines mot. Verbandes bereits im Oktober 1921 im Harz statt. Aussenpolitisch setzte von Sekt auf die Verstaendigung zwischen Sowjet-Russland und Deutschland. Erste Gespraeche begannen bereits Ende des Jahres 1920. Die Russen verlangten dazu als Verhandlungspartner ausdruecklich den Chef der Heeresleitung. Bereits am 6. Mai 1921 kam ein deutsch-russisches Handelsabkommen zustande, dem wenig spaeter vertraucliche Absprachen ueber den Aufbau von Ruestungsindustrie in Russland folgte. Am 24. April 1926 unterzeichneten der deutsche AM Gustav Stresemann und der sowjetische Botschafter Nikolai Kristinski einen Neutralitaets- und Freundschaftsvertrag. In ihm wurde auch die Ausbildung deutscher Soldaten an 3 Waffenschulen in Russland festgelegt. Unter der Tarnbezeichnung Armeewagen 20 wurden 6 deutsche Panzerwagen auf das geheime Testgelaende in der Naehe der tatarischen Hauptstadt Kasan an der Wolga transportiert, denen in den kommenden Jahren weitere folgten. Auf der polit. Ebene bereiteten der soz.-demokrat. Reichskanzler Hermann Mueller ebenso wie sein konservativer Amtskollege Heinrich Bruening die Grundlagen fuer den Ausbau der RW vor, wohl wissend, dass sie damit gegen die von Versailles auferlegten Beschraenkungen verstiessen. Andererseits fuehlten sie sich moralisch zu diesem Schritt befugt, weil die diversen Abruestungskonferenzen in Genf gezeigt hatten, dass die Alliierten gar nicht daran dachten, der im Vertrag von Versaille als gemeinsames Ziel festgelegten Abruestung nachzukommen. Angesichts dieser Vorgaben stiess bei den verantwortlichen Militaers, vestaendlicherweise, jede Entscheidung Hitlers, der auf die Revision des Versailler Vertrages zielte, auf Zustimmung. Innenpolitisch war die Zeit von 1930 bis zur Machtuebernahme Hitlers gepraegt durch ein sprunghaftes Anwachsen der Massenarbeitslosigkeit, die polit. Radikalisierung breiter Massen und die Auseinendersetzungen zwischen 4 militaerisch gepraegten politischen Gruppierungen: der Roten Front mit dem Roten Frontkaempferverband, der Eisernen Front mit dem Reichsbanner, der Grauen Front mit dem Stahlhelm und dem Kyffhaeuserbund sowie der braunen Front mit SA und SS. Diese 4 Gruppen bewegten sich bald verbuendet, bald gegeneinander kaempfend, auf dem politischen Feld. Inmitten dieser Bewegung stand bewusst unbewegt die Reichswehr. Bereit gegen jeden Gewaltstreich und jede Verletzung der Legalitaet einzuschreiten, wenn dies notwendig waere. Diese neutrale Position hiess ncht, dass das Verhaeltnis der RW zu den einzelnen Gruppen von gleicher Sympathie oder Antipathie gepraegt war. Zwischen der RW und den kommunistischen Formationen bestand unverhohlene Feindschaft. Nur wenig besser war das Verhaeltnis zum Reichsbanner, dass auf vielvaeltige Weise mit dem Roten Frontkaempferbund verbunden war. Gegenueber den naz.-soz. Kampfverbaenden bewahrte die RW eine zurueckhaltende Reserve, gepraegt aus einer Mischung von Skepsis und Besorgnis. Am entgegenkommendsten war die Haltung gegenueber dem Stahlhelm, den die Reichswehrfuehrung als Verbuendeten betrachtete. Bald aus ihm militaerisch vorgebildete junge Maenner erwuchsen, die auch politisch den Forderungen des Heeres genuegten. Eine Zusammenarbeit mit abnehmender Wirkung, denn es war unuebersehbar, dass viele junge Maenner den nostalgisch gepraegten Stahlhelm ablehnten und sich den Kampfbuenden der radikalen linken und rechten Parteien anschlossen. Als alle Hoffnungen die immer staerker werdende naz.-soz. Bewegung mit buergerlicher Regierung einzubinden scheiterten, sah sich der deutsche Reichspresident Paul von Hindenburg genoetigt, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu berufen. Er oeffnete damit die Pforten zur Diktatur. Schon 4 Tage nach seiner Machtuebernahme kuendigte Hitler vor den Befehlshabern des Heeres und der Marine eine Neuorientierung der milit. Konzeption an. Da die Massnahmen gegen den Versailler Vertrag verstiessen, sollten sie mit groesster Diskretion durchgefuehrt werden. Fuer ihn war das Militaer von Anfang an ein Instrument, um seine Forderungen mit Gewalt durchzusetzen. Krieg war fuer ihn ein legitimes Mittel zur Durchsetzung seiner Ansprueche. Das Truppenamt erhielt Befehl die fuer den Mobilmachungsfall geplannte Erhoehung der Heeresstaerke auf 21 Divisionnen als Friedensetat umzusetzen. Das bedeutete den Aufbau eines modernen Heeres von 300 tausend Mann mit schwerer Artillerie und Kampfwagen. Die Umstrukturierungen aenderten zunaechst nichts unter Zusicherung Hitlers die Reichswehr als unpolitisches Instrument zu bewahren, die eine wesentlche Bedingung Hindenburgs fuer Hitlers Ernennung zum Kanzler war. Dazu trug auch bei, dass mit Wirkung vom 1. Februar 1934 auf Draengen Hindenburgs General Freiherr von Fritsch, ein ausgewiesener Gegner des National-Sozialismus zum Chef der Heeresleitung ernannt wurde. Anfang Maerz 1933 wurde die Fliegertruppe und die Flak-Artillerie aus dem Heer herausgeloest und zu einem neuen Wehrmachtteil Luftwaffe zusammengefasst. Herman Goering, hochdekorierter WK1 Flieger und seit Mai 1933 Reichsminister fuer Luftfahrt sah im Generalstab des Heeres eine rueckstaendige Institution und war von Anfang an bestrebt die Luftwaffe zu seiner vom nationalsozialistischen Geist geistgetragenen Hausmacht auszubauen. Er unterstuetzte grosszuegig die Segelsportvereine, in denen tausende Jungen und Maedchen die Grundlagen der Flugzeugtechnik und der Fliegerei erlernten. Sie bildeten spaeter das personelle reservoir der deutschen Luftwaffe und waren der Garant fuer ihren schnellen Aufbau. Tatsaechlich blickte die Luftwaffe spaeter mit einer gewissen Geringschaetzung auf die konservativen Traditionen des Heeres und genoss die Privilegien, die ihnen Goering verschafft hatte. Sie galt den vielen als der naz.-soz. Truppenteil der deutschen Armee. Unterstuetzung fand Hitler bei dem von Hindenburg am 30. Januar 1933 zum Reichswehrminister und damit zum Oberbefehlshaber aller 3 wehrmachtteile ernannten General Werner von Blomberg. In kritischer Distanz stand dagegen General Beck, der als neu ernannter Chef des Truppenamtes an der Spitze des GenStabes stand. Am 14. Oktober 1933 erklaerte Hitler den Austritt Deutschlnds aus dem Voelkerbund, den er als Werkzeug der Siegerstaaten kritisierte, mit dessen Hilfe sie die Reparationen eintrieben und Deutschlands Wiederaufstieg verhinderten. Seine Entscheidung wurde vom Reichspraesident von Hindenburg mitgetragen, der noch am gleichen Tag den Reichstag fuer aufgeloest erklaerte und fuer den 12. November 1933 Neuwahlen anordnete, die mit einer Volksabstimmung ueber Hitlers Beschluss gekoppelt waren. Mehr als 50% der Deutschen hielten den Austritt aus dem Voelkerbund fuer richtig. Der Weg in die Diktatur begann schleichend. Das sogenannte Ermaechtigungsgesetz, das am 23. Maerz 1933 gegen die Stimmen der SPD verabschiedet wurde, erweiterte Hitlers Machtbereich im Inneren. Jetzt konnte er auch ohne Zustimmung des Reichstages Gesetze erlassen. Viele Historiker sehen dieses Gesetz als den eigentlichen Beginn der Diktatur. Zu dieser Zeit trat ein anderes Problem, dessen Loesung Hitler bisher vor sich her geschoben hatte, immer deutlicher hervor.
Das auf rund 3 Mill. Mann angewachsene Heer der SA. Ihr Organisator und Fuehrer, Hauptmann Ernst Roehm, hatte sich stets geweigert, die SA der Reichswehr unterzuordnen...
Auf die Ernennung Fritschs zum OB des Heeres, der die Auffassung vertrat, dass das deutsche Heer auf Disziplin und nicht auf revolutionerem Geist gegruendet sei, hatte Roehm demonstrativ mit einer Denkschrift reagiert, in der er das Aufgehen der Reichswehr in die SA und fuer sich den Oberbefehl forderte. Der altgediente WK 1 Offizier, Freikorpskaempfer und Revolutionaer verlante schliesslich die Schaffung eines Volksheeres, warf Hitler vor, die sozialistischen Forderungen der NSDAP-Parteiprogramms zu verraten und propagierte eine zweite Revolution. Eine Forderung, die bei der Armeefuhrung heftigsten Widerstand hervorrief. Die Wehrmacht bestand darauf, einziger Waffentraeger der Nation zu sein. Als Roehm die braunen Bataillone zum Zeichen seiner Macht aufmarschieren liess, beschloss Hitler, dem Informationen ueber einen bevorstehenden Staatsstreich der SA zugetragen wurden, das Problem ein fuer alle Mal zu loesen. Am 30. Juni liess er Roehm und weitere hohe SA-Fuhrer verhaften und im Gefaengnis Stadelheim erschiessen. Mit diesem Verbrechen, bei dem auch der letzte Reichskanzler der Weimarer Republik General Kurt von Schleicher ermordet wurde, und der die Armee zum uneingeschraenkten Waffentraeger des Reiches machte, sicherte sich Hitler die Loyalitaet der Generaele. Spaetestens jetzt war jedem, der es sehen wollte, klar, dass Hitler ein skrupelloser Diktator war, der vor keiner Gewalttat zurueckschreckte, um seine Macht zu sichern. Neben Hitler und der Reichswehr gab es noch einen dritten Gewinner: Heinrich Himmler, den Reichsfuhrer der SS. Noch am Morgen des 30. Juni verfuegte Hitler die Umwandlung der Leibstandarte in ein selbstaendiges Regiment, Keimzelle der spaeteren Waffen-SS, die im Laufe des Krieges zu einer Armee in der Armee wurde und fuer unzaehlige Verbrechen veranwortlich war. 2. August 1934.
Nach dem Tode Hindenburgs beschloss das Kabinett das Amt des Reichspresidaenten mit dem des Reichskanzlers zu vereinen.
Die unabhaengige Spitze des Reiches war dann beseitigt. Als sichtbares Zeichen der neuen Ordnung befahl Reichswehrminister General von Blomberg die Vereidigung der Soldaten auf die Person des Fuhrers. Millionen sprachen noch am gleichen Tag den vom Chef des Wehrmachtsgeneral Walther Reichenau formulierten neuen Eid: "Ich schwoere bei Gott diesen heiligen Eid, dass ich dem Fuhrer des deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, dem Oberbefehlshaber der Wehrmacht unbedingten Gehorsam leisten und als tapferer Soldat bereit sein will, jederzeit fuer diesen Eid mein Leben einzusetzen." Eine folgenschwere Entscheidung. Der Eid auf Hitler war fuer viele Soldaten bis zum Kriegsende eine moralische Barierre, die einen moeglichen Putsch gegen ihren Diktator erschwerte. Ein Kabinettserlass vom 14. Maerz 1935 legte fest, dass der Fuhrer und Reichskanzler oberster Befehlshaber der Wehrmacht ist und der Reichskriegsminister unter Oberaufsicht des Kanzlers als Befehlshaber der Wehrmacht vorsteht. Hitler hatte damit seinen Einfluss auf die Wehrmacht entscheidend verstaerkt. Wenig spaeter liess Hitler die Masken fallen. Er kuendigte den Vertrag von Versailles, befahl die Wiedereinfuehrung der allgemeinen Wehrpflicht und den Aufbau der Wehrmacht mit ihren drei Waffengattungen: Heer, Luftwaffe und Marine. Mit der Einfuhrung der allgemeinen Dienstpflicht aenderte sich auch der Geist des Heeres.
Nationalsozialistische Anschauungen machten sich breit.Die einheitliche Erziehung, der geschlossene Geist des kleinen Offizierkorps der Reichswehr ging, angesichts einer von Hitler begeisterten Jugend, die zu hunderttausenden als Rekruten ihren Dienst versahen, verloren. Die Wehrmacht war schliesslich zerrissen. Einfache Soldaten und juengere Offiziere bejahten das neue Regime. Aeltere Offiziere standen ihm, von einigen Ausnahmen abgesehen, weiterhin distanziert gegenueber.
Im sogenannten Wehrgesetz vom 22. Mai 1935 findet die NS-Rassenpolitik einen ersten Niederschlag. Das Gesetz nahm die spaeteren Nuernberger Rassengesetze vorweg. Durch sie wurden die Juden ihrer Rechte beraubt und zu Buergern zweiter Klasse. Vorstufe einer verbrecherischen Politik, die spaeter im Massenmord an den europaeischen Juden gipfelt. Durch das Reichsflaggengesetz vom 15. neunten 1935 wurde die Hakenkreuzfahne urspruenglich die Parteifahne der NSDAP zur alleinigen Reichs- und Nationalflagge erhoben. Schon vorher war das Hakenkreuz als Insignum auf Wehrmachtsabzeichen eingefuehrt worden. Ueberall im Reich symbolisierte das Hakenkreuz den totalen Machtanspruch der Nationalsozialisten auf alle Bereiche des oeffentlichen staatlichen und militaerischen Lebens. Da die Siegerstaaten tatenlos zuschauten, konnte die deutsche Wiederaufruestung ungestoert vor sich gehen. Bereits im Herbst 1936 verfuegte das Heer ueber 36 Infanterie- und 3 Panzerdivisionen. Im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung konnten weitere 73 Divisionen mobilisiert werden. Der Schwerpunkt der milit. Entwicklung lag bei der Infanterie. Da schwere Waffen fehlten, wurde besonderer Wert auf koerperliche Ausbildung der Soldaten gelegt. Mitte Februar 1936 plannte Hitler den naechsten Schlag: die Besetzung des entmilitarisierten Rheinlandes. Fuer Hitler, der von Anfang an gegen den Versailler Vertrag agiert hatte, waren diese Auflagen ein Beweis der Knechtschaft Deutschlands. Er war zu keinem Zeitpunkt bereit, auf diplomatischem Wege eine Loesung der Probleme anzugehen. Fuer ihn stand von vornherein fest, dass nur eine starke Armee eine Revision der Auflage von Versaille herbeifuehren koennte. 1935 ersetzten Frankreich und die Sowjetunion einen auslaufenden NAP durch einen neuen Beistandsvertrag. In einem Zusatzprotokoll sicherten sie sich gegenseitige Waffenhilfe fuer den Fall zu, dass einer von ihnen von einem Drittland angegriffen wuerde. Hitler wertete diesen Vertrag als Akt der Bedrohung. Mit der Begruendung, er fuerchte eine Besetzung des entmilitarisierten Rheinlands durch Frankreich, befahl Hitler den Einmarsch deutscher Truppen. Als er der Spitze der Wehrmacht seine Absicht mitteilte, warnte ihn Blomberg, die Wehrmacht stuende erst am Anfang des Wiederaufbaus und sei den franz. Streitkraeften hoffnungslos unterlegen. Doch Hitler war ueberzeugt, dass Frankreich keinen Militaerschlag wagen wuerde. 17. Maerz 1936
Die Wehrmacht marschiert in die entmilitarisierte Zone ein. Um die Provokation zu begraenzen, ueberschreiten zunaechst nur 3 Bataillone den Rhein und ruecken in Saarbruecken, Trier und Aachen ein. Waehrend die deutschen Truppen Quartier beziehen, ruft Frankreich Alarmzustand aus, besetzt die Maginot-Linie und verlegt nord-afrikanische Divisionen an die deutsche Grenze. Blumberg bedraengt Hitler die Truppen zurueckzuziehen, doch der bleibt hart und behaelt recht. Die Fransozen greifen nicht ein. Ende Maerz erklaert der Voelkerbund, dass Deutschland mit diesem Schritt den Versailler Vertrag verletzt habe, verlangt aber weder eine Rueckzug, noch Sanktionen. Hitler hat gesiegt. Haette Frankreich zu dieser Zeit Hitler Paroli geboten, haette die Geschichte eine entscheidende Wendung nehmen koennen. Im August 1936 verfasst er eine Denkschrift zum weiteren wirtschaftlichen Aufbau Deutschlands, den sogenannten 4-Jahresplan. Dieser gipfelte in 2 zentralen Forderungen:
Die deutsche Armee muss in 4 Jahren einsatzfaehig und die deutsche Wirtschaft in 4 Jahren kriegsfaehig sein.
Anfang September aeusserte Hitler dem Kabinett gegenueber:
"Meine Plaene gehen von dem Grundgedanken aus, dass die Auseinandersetzung mit Russland unvermeidbar ist."
Niemand protesrierte.
Als im Herbst 1936 der Wehrdienst auf 2 Jahre verlaengert wurde, wuchs die Wehrmacht auf einen Manschaftsbestand von einer Million Mann. Zweineinhalb Jahre spaeter, Anfang 1939, wuerde sie auf 2,75 Mill. angewachsen sein. Der Ausbau der Wehrmacht vollzog sich weitgehend unter Ausschluss der Oeffentlichkeit. Nur einmal im Jahr auf den in Nuernberg stattfindenden Reichsparteitagen praesentierten sich die verschidenen Waffengattungen den staunenden Besuchern. Privataufnahmen aus dem Jahr 1937 vom sogenannten Tag der Wehrmacht. Das national-sozialistische Regime hatte inzwischen die Struktur eines Atomteilchens angenommen. Den Kern bildete Hitler. Gefolgsleute und Militaers umgaben ihn, je nach Bedeutung in naeherer oder weiterer Umgebung. In seiner unmittelbarer Naehe standen Goebbels, Himler und Goering. Weiter entfernt standen die Minister, andere wichtige Mitarbeiter und die Oberbefehlshaber der einzelnen Wehrmachtsteile. Keiner von ihnen kannte Hitlers Plaene im Ganzen. Jeder wusste nur soviel, wie Hitler fuer notwendig hielt. Die Huelle bildete das Volk., zusammengehalten durch einen Polizei- und Ueberwachungsapparat, der mit Terror das System stabilisierte. Ab Herbst 1936 machte sich Rohstoffmangel bemerkbar. Anfang 1937 erging an alle Heeresteile der Befehl, der Bedarf an Eisen und Stahl zu drosseln. Die Marine protestierte gegen die Reduzierung des Schiffbauprogramms. Die Luftwaffe wies auf den Umstand hin, dass die monatlich zugeteilten 70 tausend Tonnen Stahl nur 75 Prozent der geplanten Aufruestung abdecken wuerden und das Heer monierte die Kontingente als zu gering, um die gestellten Aufgaben unfassend erfuellen zu koennen. Die Kosten der Aufruestung waren gewaltig. Dennoch war die deutsche Industrie keine reine Kriegswirtschaft. Zu dieser Zeit arbeitete der groesste Teil der deutschen Unternehmen noch fuer zivile Bereiche. Staatliche Arbeitsbeschaffungsmassnahmen beseitigten die Massenarbeitslosigkeit, der Lebensstandart wuchs. Die Menschen genossen die neuen Annehmlichkeiten, fuhren mit der NS eigenen Hochseeflotte in Urlaub, verschlossen die Augen vor dem Unrecht und folgten Hitler, der oeffentlich immer wieder seinen Friedenswillen verkuendete. In Deuschland dieser Jahre herschte Aufbruchsstimmung, die das langsame Abgleiten in einen diktatorischen Staat ueberdeckte. Wird Unrecht dadurch Recht, dass man wegsieht? Ist man weniger schuld, wenn man schweigt, dass der juedische Nachbar bei Nacht und Nebel abgeholt und inhaftiert wird? Steht man aussen vor, wenn kritische Mitbuerger in Gefaengnisse verschleppt und zum Schweigen gebracht werden? Berlin, Reichskanzlei, 5. November 1937
In einer Geheimbesprechung legte Hitler den Oberbefehlshabern der 3 Wehrmachtsteile seine Plaene offen: Eroberung neuen Lebensraumes und Gewinnung ausreichender Bodenschaetze im Osten. In einem ersten Schritt sollten Oesterreich und die Tschechoslowakei, danach Polen und die Ukraine besetzt werden. Waehrend Roeder schwieg, aeusserten Blomberg und Fritsch und Goering Zweifel: die deutsche Armee sei fuer einen militaerischen Konflikt nicht ausreichend geruestet. Im Einvernehmen mit seinem Generalstabschef General Beck legte Fritsch wenige Tage spaeter ein Memorandum vor, in dem Hitlers Plaene als undurchfuehrbar abgelehnt wurden. Doch der wischte alle Bedenken vom Tisch, forderte Entschlossenheit und Risikobereitschaft. Was an Waffen und Geraet fehle, wuerde durch den fanatischen Einsatzwillen des deutschen Soldaten ersetzt. Widerspruch liess Hitler nicht mehr zu. Die Ueberzeugung, er allein sei faehig, die anstehenden Fragen zu loesen, hatte sich zur Manie gesteigert und sein Misstrauen gegenueber dem Offizierskorps des Heeres weiter vertieft. 1938 fuer die Wehrmacht ein Jahr wichtiger Entscheidungen. Hitler trennte sich von seinem Kriegsminister von Blomberg und dem Oberbefehlshaber des Heeres Generaloberst Freiherr von Fritsch. Beide hatten seine Kriegsabsichten misbilligt. Im Gefolge dieser Entlassung wurde oberste Verwaltungs- und Kommandobehoerde der deutschen Streitkraefte, das OK der Wehrmacht, kurz OKW, gegruendet. Chef des OKW wurde der spaetere Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, der seinerseits Hitler als Oberstem Befehlshaber der Wehrmacht direkt unterstellt war. Mit diesem Schritt beschnitt Hitler die Kompetenzen des Oberkommandos des Heeres, kurz OKH, nachhaltig. Die Befehlsgewalt ueber die gesamte Wehrmacht lag damit in seinen Haenden. Zum OBH des Heeres berief er General von Brauchitsch. Waehrend Deutschland alle Waffengattungen in seiner Ruestungspolitik einbezog, konzentrierten sich die uebrigen Maechte auf ausgewaehlte Bereiche. Frankreich, beispielsweise, baute verstaerkt Heer und Luftwaffe aus. Grossbritanien reduzierte sein Feldheer und verstaerkte dafuer seine Marine und Luftstreitkraefte, zu denen auch Langstreckenbomber zaehlten. Die Sowjetunion favorisierte das Heer. Die USA - ihre ozeanische Flotte und Luftstreitmacht. Wenn diese Konzentration der Kraefte auch in den einzelnen Feldzuegen fuer Alliierten vom Nachteil gewesen sein mag, in ihrer Summe lag der Schluessel zum militerischen Sieg. Maerz 1938. Die deutsche Wehrmacht rueckt in Oesterreich ein. Dieser Schritt ohne Beteiligung des Generalstabs des Heeres von Hitler beschlossen, festigte den Chef des deutschen Generalstabes Ludwig Beck in seiner Ueberzeugung, dass Hitler auf gleichem Weg auch die tschechoslowakische Frage loesen wuerde. Beck, der stets versucht hatte, eine gemaessigte Politik durchzusetzen und in verschiedenen Denkschriften vor einem drohenden Krieg gewarnt hatte, ging in offene Opposition zu Hitler. Sein Versuch den OBH des Heeres Genarl von Brauchitsch fuer seine Plaene zu gewinnen, schlugen allerdings fehl. Als Hitler am 15. August der versammelten Generalitaet des Heeres verkuendete, dass er entschlossen sei, die tschechische Frage noch im Herbst mit Gewalt zu loesen, bat Beck um seine Enthebung. Hitler willigte ein und ernannte Franz Halder zu seinem Nachfolger. Kurz vor seiner Verabschiedung notierte Beck in einer Denkschrift: Um unsere Stellung den Historikern gegnueber in Zukunft klarzustellen und den Ruf des Oberkommandos sauber zu erhalten, wuensche ich als Chef des GenStabes zu Protokoll zu geben, dass ich mich geweigert habe, irgendwelche nationalsozialistische Abenteuer zu billigen. Ein endgueltiger deutscher Sieg ist eine Unmoeglichkeit. Mit seiner Mut stand Beck weitgehend allein. Alle anderen Generaele schwiegen und ebneten damit Hitlers Kriegspolitik den Weg. Sommer 1939. Nur noch wenige Monate bis zum Kriegsbeginn. Vor allem bei den juengeren Offizieren genoss Hitler zu diesem Zeitpunkt hoechstes Ansehen. Seine verbrecherische Angriffsplaene gegen Polen werden daher auch ohne grossen Wiederspruch ausgearbeitet und an die Truppe ausgegeben. Der Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion von Reichsaussenminister Ribbentrop auf Hitlers Befehl im August 1939 ausgehandelt und unterzeichnet, wandte die Furcht der Militaers vor einem langwiriegen Flaechenkrieg. Hitlers Zusage: er plane nur einen lokal begrenzten Feldzug, der keine weiteren militaerischen Schritte nach sich ziehen wuerde, beruhigte die meisten Kritiker. Wie war die Lage der deutschen Armee zu diesem Zeitpunkt? Fuer viele Militaers kam der Krieg gegen Polen zu frueh. Sie waren nicht gegen den Krieg. Er kam ihrer Auffassung nur zu frueh. Trotz der ungeheuren Aufruestungspolitik, die Hitler befohlen hatte, waren die Planungen noch nicht abgeschlossen. Von den 100 Divisionen, die ohne Generallmobilmachung aufgestellt werden konnten, waren 80% weitgehend unmotorisiert. Die Mehrzahl der Artilleriegeschuetze wurden von Pferden gezogen. Das Fahrrad als Fortbewegungsmittel war keine Seltenheit. Offizier- und Unteroffizierstellen waren ungenuegend besetzt. Da im gesamten Heer weniger als 20 tausend Offiziere zur Verfuegung standen, griff man auf Offiziere der kaiserlichen Armee und sogar auf Polizeioffiziere zurueck. Die deutschen Panzerdivisionen bestanden in der Regel aus den Kampfwagentypn I und II. Im Landserjargon Krupp Sport genannt. Schnelle, aber schlecht gepanzerte und nur leicht bewaffnete Wagen, die durch etwa 400 bei der Besetzung der Tschechei erbeuteten Skoda-Panzer ergaenzt wurden. Die Stimmung in der Bevoelkerung war anders als 1914, verhalten und gedaempft. Keine Sput von Jubel und Begeisterung. Die Menschen fuerchteten ein militaerisches Eingreifen Frankreichs und Englands und damit einen Zweifrontenkrieg, den zu bestehen sie fuer unmoeglich hielten. Angesichts dieser Fakten stellt sich die Frage: Wie war es moeglich, dass die Wehrmacht in der 1. Phase des Krieges oft gegen zahlenmaessig ueberlegene Gegner derart schnelle Siege erringen konnte? Militaerische Fachleute im In- und Ausland benennen als ausschlaggebenden Faktor die Ausbildungsqualitaet und Einsatzbereitschaft des deutschen Offizier- und Unterfuehrerkorps. Diese Maenner bildeten tatsaechlich das Rueckgrat der deutschen Armee und garantierten troz des Mangels an Ausruestung und militaerischem Geraet den ueberdurchschnittliuch hoehen Kampfwert der Einheit. Wie es Hitler gelang, diese Maenner zu Werkzeugen seiner verbrecherischen Politik zu machen, ist eine der zentralen Fragen dieser Dokumentation. Vorteile sicherten sich die Deutschen auch durch ihre moderne taktische Konzeption der Panzerwaffe. Sie erhob die Panzerdivisionen zu schnellen und mobilen vor der Infanterie kaepfenden Einheiten, deren Aufgabe es war, mit geballter Kraft die gegnerischen Verteidigungslinien zu durchbrechen und selbstaendig auch weit entfernte Ziele einzunehmen. Motor der deutschen Panzerwaffe war General Heinz Guderian, seit November 1938 Chef der schnellen Truppe. Als Hitler im Jahre 1935 in Kuenrsdorf eine Uebung von Panzerkampfwagen beobachtete, soll er Guderian gegenueber begeistert geaussert haben: Das ist genau das, was ich brauche. Guderian setzte Hitlers Forderung innerhalb weniger Jahre um und optimierte die Kampfkraft durch 2 entscheidende Neuerungen: zum einen stattete er die deutschen Panzer mit modernster Sprechfunktechnik aus und ermoeglichte damit neben dem schnellen und direkten Befehl zur Uebermittlung auch die Kommunikation der einzelnen Panzerbesatzungen untereinander. Zum anderern setzte er von Anfang an auf die Fuehrung aus vorderster Linie. Im Bereich der Luftwaffe besass die deutsche Seite mit dem Sturzkampfbomber Ju-87 eine konkurenzlose Waffe. Die Treffsichercheit der Stukas war dabei ebenso ausschlaggebend, wie die psychologisch verheerende Wirkung ihrer eingebauten Sirenen. Fuehrend war auch die deutsche Seite auf dem Feld der Fallschirmjaeger, sogenannte Luftlandetruppen. Paralell dazu existierte im Heer eine Luftlandedivision. Diese Einheit bestand aus speziell geschulten Soldaten, die mit Lastenseglern in schwer zugaenglichen Kampfgebieten abgesetzt wurden. Deutlich im Nachteil war dagegen die deutsche Kriegsmarine. Ihrer Gesamttonnage von 250 000 t standen 1939 rund 2 Mill. Tonnen franzoesischer und britischer Marineeinheiten gegenueber. Ein gleiches galt fuer die U-Bootwaffe. Kapitaen zur See Karl Doenitz, seit 1936 Fuehrer der U-Boote, verlangte, dass die deutsche U-Bootwaffe mit allen Mitteln auf einen Stand gebracht werden muesse, der sie befaehigt, die Hauptaufgabe, naehmlich die Niederringung Englands im Kriege, zu loesen. Klare Worte, die keinen Zweifel daran liessen, dass die deutsche Seite auf einen Krieg zusteuerte. Die Behauptung, dass Hitlers militaerische Ueberfaelle auf Polen und Frankreich fuer die deutsche Generalitaet ueberraschend kamen, wird durch Zitate wie diese nachdrueklich widerlegt. Ende Oktober 1939 war die deutsche Wehrmacht eine gewaltige Armee, deren Ausbau noch nicht abgeschlossen war, die aber dafuer ueber bestens ausgebildete Offiziere und Unteroffiziere, einsatzbereite Mannschaften und moderne Kampftechnik verfuegte. Als Hitler am 1. September Polen ueberfiel und einen Flaechenbrand entzuendete, war damit auch das 1. Kapitel der Geschichte der Wehrmacht beendet. Das zweite sollte bluetig und grausam werden. Millionen Maenner, die Hitlers verbrecherischen Befehlen folgten, wuerden in ihrem Gehorsam und im Glauben an die Richtigkeit ihres Handelns mit dem Leben bezahlen. Es ist nicht Aufgabe dieser Dokumentation den Verlauf der verschiedenen Feldzuege umfassend darzustellen. Ziel ist es vielmehr, vor dem Hintergrund der Ereignisse die Verstrickung in eine Politik aufzuzeichnen, die in Verbrechen muendete, wie sie die Welt bis dahin nicht gesehen hatte. Ende Teil 1
Die Geschichte der deutschen Wehrmacht
Schritt ueber die Grenzen
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Der Polen-Feldzug, von der alliierten Presse wegen seines schnellen Endes Blitzkrieg genannt, war eine Demonstration modernster Kriegsfuehrung. In einer grossangelegten Zangenbewegung kesselten die schnellen deutschen Panzerarmeen die polnischen Verbaende ein. Pausenlose Angriffe der deutschen Sturzkampfbomber und Schlachtflieger, denen die polnische Armee keine gleichwertigen Waffen entgegensetzten konnte, fuehrte innerhalb weniger Tage zur Demoralisierung des Gegners. Ein Vergleich der Verluste macht deutlich, wie dominierend die deutsche Seite war. Waehrend Polen 66 000 Tote und etwa 200 000 Verletzte zu beklagen hatte, fielen auf deutscher Seite rund 10 000 Landser. Die Zahl der Verwundeten lag bei 30 000...
70945122Die Geschichte der deutschen Wehrmacht
Schritt ueber die Grenzen
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Der Polen-Feldzug, von der alliierten Presse wegen seines schnellen Endes Blitzkrieg genannt, war eine Demonstration modernster Kriegsfuehrung. In einer grossangelegten Zangenbewegung kesselten die schnellen deutschen Panzerarmeen die polnischen Verbaende ein. Pausenlose Angriffe der deutschen Sturzkampfbomber und Schlachtflieger, denen die polnische Armee keine gleichwertigen Waffen entgegensetzten konnte, fuehrte innerhalb weniger Tage zur Demoralisierung des Gegners. Ein Vergleich der Verluste macht deutlich, wie dominierend die deutsche Seite war. Waehrend Polen 66 000 Tote und etwa 200 000 Verletzte zu beklagen hatte, fielen auf deutscher Seite rund 10 000 Landser. Die Zahl der Verwundeten lag bei 30 000...
[/quote Польская кампания, которую пресса союзников окрестила «блицкригом» из-за её стремительного завершения, стала демонстрацией передовых методов ведения войны. В ходе масштабного охвата сходящимися ударами (операции на окружение) стремительные немецкие танковые армии взяли польские войска в кольцо. Непрерывные атаки немецких пикирующих бомбардировщиков и штурмовиков — против которых у польской армии не было адекватных средств противодействия — деморализовали противника всего за несколько дней. Сравнение потерь наглядно демонстрирует превосходство немецкой стороны: если Польша потеряла 66 тысяч человек убитыми и около 200 тысяч ранеными, то число погибших немецких солдат составило около 10 тысяч, а раненых — 30 тысяч...
koster37 писал(а):
63619915Die Geschichte der deutschen Wehrmacht
Der Aufbau
История немецкого вермахта
Создание
30 января 1933 года
Гитлер — неутомимый агитатор, выступавший против Версальского договора и навязанного победителями послевоенного мироустройства, которое отвергало большинство немецкого народа, — становится рейхсканцлером. Распространенное сегодня мнение о том, что с этим событием атмосфера и уклад жизни в Германии изменились в одночасье, попросту ошибочно.
Безусловно, приход Гитлера к власти положил начало процессу переустройства общества на национал-социалистических началах, сопровождавшемуся преследованием политических оппонентов и установлением жесткого контроля над средствами массовой информации. Однако такая переориентация требовала времени; тем временем немцы, наблюдавшие в эпоху Веймарской республики череду неудачных правительств, ожидали обещанного Гитлером улучшения экономической ситуации. Армия заняла выжидательную позицию. Немецкий офицерский корпус был, несомненно, патриотичным, националистически настроенным и приверженным прусским консервативным традициям. И все же, за редким исключением, офицеры с настороженностью относились к национал-социализму и его политическим представителям — несмотря на то, как с ними обошлись в Веймарской республике (отношение, которое в целом воспринималось как проявление неблагодарности). Гитлер прекрасно это понимал. Всего за несколько месяцев до этого генерал Курт фон Хаммерштейн — назначенный в октябре 1930 года главнокомандующим сухопутными войсками — заявил ему: «Если вы придете к власти законным путем — я не против. В противном случае я вас застрелю». Военные видели себя опорой власти самого Рейха, а не какого-либо конкретного правительства. Военные так и не забыли, как политический истеблишмент бесцеремонно бросил их на произвол судьбы после того, как они спасли Республику от угрозы большевизации (исходившей от внутренних «красных» мятежников) и от польского вторжения в Восточную Пруссию. В соответствии с директивой фон Зеекта о военном нейтралитете, солдатам рейхсвера запрещалось заниматься политической деятельностью, состоять в партиях и пользоваться избирательным правом. политически активными группировками военизированного толка: «Красным фронтом» (включавшим «Союз красных фронтовиков» — *Roter Frontkämpferbund*), «Железным фронтом» (с опорой на «Рейхсбаннер»), «Серым фронтом» (в который входили «Стальной шлем» и «Киффхойзербунд») и «Коричневым фронтом» (представленным СА и СС). Эти четыре группировки маневрировали на политической арене, то заключая союзы, то вступая в открытое противостояние друг с другом. На фоне этой нестабильности рейхсвер сознательно сохранял дистанцию, оставаясь при этом готовым вмешаться и пресечь любую попытку насильственного захвата власти или нарушения законности в случае возникновения такой необходимости. Однако подобная нейтральная позиция вовсе не означала, что рейхсвер относился к каждой из этих групп с одинаковой симпатией или антипатией. Между рейхсвером и коммунистическими формированиями существовала открытая вражда. Отношения с «Рейхсбаннером» (Reichsbanner) — организацией, имевшей различные связи с «Союзом красных фронтовиков» (Roter Frontkämpferbund), — были лишь немногим лучше. По отношению к национал-социалистическим военизированным группировкам рейхсвер занимал позицию осторожной сдержанности, продиктованную смесью скептицизма и опасений. Наиболее благосклонно военное руководство относилось к организации «Стальной шлем» (Stahlhelm), рассматривая ее как союзника. Эта организация поставляла молодых людей, уже прошедших военную подготовку и отвечавших политическим требованиям армии. Однако такое сотрудничество становилось все менее эффективным, поскольку многие молодые люди отвергали «Стальной шлем» с его ностальгическим уклоном и предпочитали вступать в военизированные крылья радикальных левых и правых партий. Когда все надежды на интеграцию стремительно растущего национал-социалистического движения в консервативно-либеральное правительство рухнули, президент Германии Пауль фон Гинденбург был вынужден назначить Адольфа Гитлера рейхсканцлером. Тем самым он открыл путь к диктатуре. Всего через четыре дня после прихода к власти Гитлер объявил командованию армии и флота о переориентации военной стратегии. Поскольку эти меры нарушали Версальский договор, их следовало осуществлять в обстановке строжайшей секретности. Для Гитлера армия с самого начала была инструментом силового навязывания его требований; он рассматривал войну как законное средство отстаивания своих притязаний. Управлению войск (Truppenamt) было поручено в мирное время осуществить расширение армии до 21 дивизии — план, который изначально предусматривался лишь на случай мобилизации. Это предполагало создание современной армии численностью 300 тысяч человек, оснащенной тяжелой артиллерией и бронетехникой. Поначалу реорганизация не меняла статуса рейхсвера как аполитичного инструмента — положения, гарантированного Гитлером и являвшегося одним из ключевых условий его назначения канцлером, выдвинутых Гинденбургом. Дополнительным подтверждением этого курса стало назначение генерала барона фон Фрича — открытого противника национал-социализма — на пост главнокомандующего сухопутными войсками (с 1 февраля 1934 года), состоявшееся по настоянию Гинденбурга. В начале марта 1933 года авиационные части и зенитная артиллерия были выведены из состава сухопутных войск и объединены в новый вид вооруженных сил — люфтваффе. Герман Геринг — летчик, удостоенный высоких наград в Первую мировую войну, а с мая 1933 года — рейхсминистр авиации, — считал Генеральный штаб сухопутных войск устаревшей структурой; с самого начала он стремился превратить люфтваффе в личную опору своей власти, проникнутую национал-социалистическим духом. Он щедро поддерживал планерные клубы, где тысячи юношей и девушек осваивали основы авиастроения и летного дела. Впоследствии они составили кадровый резерв люфтваффе и обеспечили его стремительное расширение. Действительно, в люфтваффе впоследствии с некоторым пренебрежением относились к консервативным традициям сухопутных войск и пользовались привилегиями, которые обеспечил для этого вида войск Геринг. Многие воспринимали люфтваффе как «национал-социалистический» род войск германских вооруженных сил. Гитлер нашел поддержку у генерала Вернера фон Бломберга, которого Гинденбург 30 января 1933 года назначил рейхсминистром обороны (военным министром) и, следовательно, главнокомандующим всеми тремя видами вооруженных сил. Напротив, генерал Бек, возглавивший Генеральный штаб в качестве начальника *Труппенамт* (Управления войск), сохранял критическую дистанцию. 14 октября 1933 года Гитлер объявил о выходе Германии из Лиги Наций; он критиковал Лигу как инструмент, используемый державами-победительницами для взимания репараций и препятствования возрождению Германии. Его решение поддержал рейхспрезидент фон Гинденбург, который в тот же день объявил о роспуске рейхстага и назначил новые выборы на 12 ноября 1933 года — выборы, совмещенные с референдумом по вопросу о решении Гитлера. Более 50% немцев сочли выход из Лиги Наций правильным шагом. Путь к диктатуре начался постепенно. Так называемый Закон о чрезвычайных полномочиях, принятый 23 марта 1933 года вопреки голосам СДПГ, расширил внутреннюю власть Гитлера: теперь он мог издавать законы без согласия рейхстага. Многие историки считают этот закон подлинным началом диктатуры. В это время всё более острой становилась еще одна проблема, решение которой Гитлер до поры откладывал: вопрос о СА — армии, численность которой возросла примерно до трех миллионов человек. Ее создатель и руководитель, капитан Эрнст Рём, неизменно отказывался подчинить СА рейхсверу...
Когда главнокомандующим сухопутными войсками был назначен Фрич — придерживавшийся мнения, что немецкая армия должна опираться на дисциплину, а не на революционный дух, — Рём ответил вызывающим меморандумом. В нем он требовал включить рейхсвер в состав СА и передать верховное командование ему лично. Этот ветеран Первой мировой войны, боец фрайкора и революционер в конечном счете призвал к созданию «народной армии», обвинил Гитлера в предательстве социалистических требований партийной программы НСДАП и выступил за «вторую революцию» — требование, вызвавшее яростное сопротивление армейского руководства. Вермахт настаивал на том, чтобы оставаться единственной вооруженной силой нации. Когда Рём продемонстрировал свою мощь, устроив парад батальонов «коричневорубашечников», Гитлер — получив разведданные о готовящемся перевороте силами СА — решил покончить с этой проблемой раз и навсегда. 30 июня он отдал приказ арестовать Рёма и других высокопоставленных руководителей СА, после чего они были расстреляны в тюрьме Штадельхайм... Этим преступлением — в ходе которого был убит и последний рейхсканцлер Веймарской республики генерал Курт фон Шлейхер, а армия утвердилась в качестве единственной вооруженной силы Рейха, — Гитлер обеспечил себе лояльность генералитета. К тому моменту любому, кто хотел видеть реальность, было ясно: Гитлер — безжалостный диктатор, готовый пойти на что угодно, вплоть до насилия, ради удержания власти. Наряду с Гитлером и рейхсвером, в выигрыше оказался и третий участник событий: рейхсфюрер СС Генрих Гиммлер. Утром 30 июня Гитлер распорядился преобразовать «Лейбштандарт» в самостоятельный полк — ядро бу⁸дущих войск СС (Ваффен-СС), которые в годы войны превратились в «армию внутри армии» и совершили бесчисленные преступления. 2 августа 1934 года.
После смерти Гинденбурга правительство приняло решение объединить посты рейхспрезидента и рейхсканцлера.
Тем самым было ликвидировано раздельное руководство государством. В качестве наглядного символа нового порядка министр рейхсвера генерал фон Бломберг приказал солдатам принести присягу на верность лично фюреру. В тот же день миллионы людей произнесли слова новой присяги, сформулированной начальником Генерального штаба вермахта генералом Вальтером фон Рейхенау: "Ich schwoere bei Gott diesen heiligen Eid, dass ich dem Fuhrer des deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, dem Oberbefehlshaber der Wehrmacht unbedingten Gehorsam leisten und als tapferer Soldat bereit sein will, jederzeit fuer diesen Eid mein Leben einzusetzen." Eine folgenschwere Entscheidung. Der Eid auf Hitler war fuer viele Soldaten bis zum Kriegsende eine moralische Barierre, die einen moeglichen Putsch gegen ihren Diktator erschwerte. Ein Kabinettserlass vom 14. Maerz 1935 legte fest, dass der Fuhrer und Reichskanzler oberster Befehlshaber der Wehrmacht ist und der Reichskriegsminister unter Oberaufsicht des Kanzlers als Befehlshaber der Wehrmacht vorsteht. Hitler hatte damit seinen Einfluss auf die Wehrmacht entscheidend verstaerkt. Wenig spaeter liess Hitler die Masken fallen. Er kuendigte den Vertrag von Versailles, befahl die Wiedereinfuehrung der allgemeinen Wehrpflicht und den Aufbau der Wehrmacht mit ihren drei Waffengattungen: Heer, Luftwaffe und Marine. Mit der Einfuhrung der allgemeinen Dienstpflicht aenderte sich auch der Geist des Heeres.
Nationalsozialistische Anschauungen machten sich breit.Die einheitliche Erziehung, der geschlossene Geist des kleinen Offizierkorps der Reichswehr ging, angesichts einer von Hitler begeisterten Jugend, die zu hunderttausenden als Rekruten ihren Dienst versahen, verloren. Die Wehrmacht war schliesslich zerrissen. Einfache Soldaten und juengere Offiziere bejahten das neue Regime. Aeltere Offiziere standen ihm, von einigen Ausnahmen abgesehen, weiterhin distanziert gegenueber.
Im sogenannten Wehrgesetz vom 22. Mai 1935 findet die NS-Rassenpolitik einen ersten Niederschlag. Das Gesetz nahm die spaeteren Nuernberger Rassengesetze vorweg. Durch sie wurden die Juden ihrer Rechte beraubt und zu Buergern zweiter Klasse. Vorstufe einer verbrecherischen Politik, die spaeter im Massenmord an den europaeischen Juden gipfelt. Durch das Reichsflaggengesetz vom 15. neunten 1935 wurde die Hakenkreuzfahne urspruenglich die Parteifahne der NSDAP zur alleinigen Reichs- und Nationalflagge erhoben. Schon vorher war das Hakenkreuz als Insignum auf Wehrmachtsabzeichen eingefuehrt worden. Ueberall im Reich symbolisierte das Hakenkreuz den totalen Machtanspruch der Nationalsozialisten auf alle Bereiche des oeffentlichen staatlichen und militaerischen Lebens. Da die Siegerstaaten tatenlos zuschauten, konnte die deutsche Wiederaufruestung ungestoert vor sich gehen. Bereits im Herbst 1936 verfuegte das Heer ueber 36 Infanterie- und 3 Panzerdivisionen. Im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung konnten weitere 73 Divisionen mobilisiert werden. Der Schwerpunkt der milit. Entwicklung lag bei der Infanterie. Da schwere Waffen fehlten, wurde besonderer Wert auf koerperliche Ausbildung der Soldaten gelegt. Mitte Februar 1936 plannte Hitler den naechsten Schlag: die Besetzung des entmilitarisierten Rheinlandes.
«Клянусь Богом этой священной клятвой: я буду беспрекословно повиноваться фюреру Германского рейха и народа Адольфу Гитлеру, верховному главнокомандующему вермахта, и как храбрый солдат буду готов в любой момент отдать жизнь за эту клятву». Это было судьбоносное решение. Для многих солдат присяга Гитлеру оставалась моральным барьером вплоть до конца войны, затрудняя любые попытки государственного переворота против диктатора. Постановление правительства от 14 марта 1935 года провозгласило фюрера и рейхсканцлера верховным главнокомандующим вермахта, а военного министра рейха — командующим вермахтом (под общим руководством канцлера). Тем самым Гитлер решительно укрепил свое влияние на вооруженные силы. Вскоре после этого Гитлер отбросил всякую маскировку. Он денонсировал Версальский договор, распорядился восстановить всеобщую воинскую повинность и преобразовать вермахт в структуру, состоящую из трех видов вооруженных сил: сухопутных войск, военно-воздушных сил и военно-морского флота. Введение всеобщей воинской повинности изменило и дух армии.
Начали распространяться национал-социалистические взгляды. Единая система подготовки и сплоченность немногочисленного офицерского корпуса рейхсвера растворились в массе молодежи, восторженно относившейся к Гитлеру и сотнями тысяч вступавшей в ряды армии в качестве новобранцев. В конечном счете вермахт оказался расколот. Рядовые солдаты и младшие офицеры приняли новый режим, тогда как старшие офицеры — за редким исключением — сохраняли отстраненность.
Расовая политика нацистов впервые нашла отражение в так называемом Законе об обороне от 22 мая 1935 года. Этот закон предвосхитил принятые позже Нюрнбергские расовые законы, лишившие евреев прав и переведшие их в разряд граждан второго сорта. Это стало предвестием преступной политики, которая впоследствии вылилась в массовое уничтожение европейских евреев. Закон о государственном флаге рейха от 15 сентября 1935 года возвел флаг со свастикой — изначально партийный стяг НСДАП — в статус единственного государственного и национального флага. Свастика к тому времени уже была введена в качестве эмблемы на знаках различия вермахта. По всему рейху свастика символизировала претензии национал-социалистов на безраздельную власть над всеми сферами общественной, государственной и военной жизни. Пока державы-победительницы бездействовали, перевооружение Германии шло беспрепятственно. К осени 1936 года армия уже насчитывала 36 пехотных и 3 танковые дивизии. В случае военного конфликта могли быть дополнительно мобилизованы еще 73 дивизии. Основное внимание при военном строительстве уделялось пехоте; из-за нехватки тяжелого вооружения особый упор делался на физическую подготовку солдат. В середине февраля 1936 года Гитлер наметил свой следующий шаг: оккупацию демилитаризованной Рейнской области. Для Гитлера, с самого начала выступавшего против Версальского договора, эти условия служили доказательством порабощения Германии. Он ни на каком этапе не был готов искать дипломатическое решение возникших проблем. С самого начала он был убежден, что лишь сильная армия способна добиться пересмотра условий Версальского мира. В 1935 году Франция и Советский Союз заменили истекавший срок действия пакта о ненападении новым договором о взаимной помощи. В дополнительном протоколе стороны обязались оказывать друг другу военную поддержку в случае нападения на одну из них третьей страны. Гитлер расценил этот договор как угрозу. Ссылаясь на опасения, что Франция может оккупировать демилитаризованную Рейнскую область, Гитлер отдал приказ о вводе туда немецких войск. Когда он сообщил о своем намерении командованию вермахта, Бломберг предупредил его, что вооруженные силы находятся лишь на начальном этапе восстановления и безнадежно уступают французским войскам. Тем не менее Гитлер оставался при убеждении, что Франция не рискнет нанести военный удар. 17 марта 1936 года Вермахт вступил в демилитаризованную зону. Чтобы не провоцировать конфликт чрезмерно, поначалу границу (реку Рейн) пересекли лишь три батальона, занявшие Саарбрюккен, Трир и Ахен. Пока немецкие войска размещались на новых позициях, Франция объявила состояние боевой готовности, укомплектовала войсками линию Мажино и перебросила к германской границе североафриканские дивизии. Бломберг настоятельно советовал Гитлеру отвести войска, но тот проявил твердость — и оказался прав. Франция не вмешалась. В конце марта Лига Наций заявила, что этим шагом Германия нарушила Версальский договор, однако не потребовала ни вывода войск, ни введения санкций. Гитлер одержал победу. Если бы Франция тогда решилась противостоять Гитлеру, ход истории мог бы измениться самым кардинальным образом. В августе 1936 года он подготовил меморандум, касающийся дальнейшего экономического развития Германии, — так называемый Четырехлетний план. В основе этого плана лежали два главных требования:
немецкая армия должна была стать боеспособной в течение четырех лет, а экономика Германии — быть готовой к ведению войны в тот же срок.
В начале сентября Гитлер заявил членам кабинета министров:
«Мои планы исходят из той фундаментальной предпосылки, что столкновение с Россией неизбежно».
Никто не возразил.
Когда осенью 1936 года срок обязательной военной службы был увеличен до двух лет, численность вермахта возросла до миллиона человек. Спустя два с половиной года, в начале 1939-го, она достигла 2,75 миллиона. Расширение вермахта происходило по большей части вдали от глаз общественности; лишь раз в год — во время съездов НСДАП в Нюрнберге — различные рода войск представали перед изумленными зрителями. Любительская киносъемка 1937 года, сделанная в так называемый «День вермахта». К этому времени структура национал-социалистического режима напоминала атом. Гитлер составлял ядро. Его окружали преданные соратники и военные деятели, располагавшиеся ближе или дальше от него в зависимости от степени их значимости. В непосредственной близости находились Геббельс, Гиммлер и Геринг. Чуть поодаль стояли министры, другие высокопоставленные чиновники и главнокомандующие различными видами вооруженных сил вермахта. Никто из них не знал полного масштаба планов Гитлера; каждый был осведомлен лишь в той мере, какую сам Гитлер считал необходимой. «Оболочку» составляло население страны, удерживаемое в единстве аппаратом полиции и слежки, который стабилизировал систему посредством террора. Осенью 1936 года начал ощущаться дефицит сырья. В начале 1937 года всем армейским подразделениям был отдан приказ сократить потребление железа и стали. Военно-морской флот выразил протест против урезания программы судостроения. Люфтваффе указывали, что выделяемых им ежемесячно 70 тысяч тонн стали хватит лишь на 75 процентов запланированного перевооружения, в то время как армия жаловалась на слишком низкие квоты, не позволявшие в полной мере выполнить поставленные задачи. Расходы на перевооружение были колоссальными. Тем не менее, немецкая промышленность еще не перешла на военные рельсы в полном объеме; в то время большинство предприятий Германии по-прежнему работали на гражданский сектор. Государственные меры по созданию рабочих мест позволили ликвидировать массовую безработицу, а уровень жизни населения вырос. Люди пользовались новыми благами, отдыхали в морских круизах, организованных на судах, принадлежавших нацистскому режиму, закрывали глаза на несправедливость и следовали за Гитлером, который публично и неоднократно заявлял о своем стремлении к миру. В те годы в Германии царил дух оптимизма, скрывавший постепенное сползание страны к диктатуре. Становится ли зло добром лишь оттого, что мы отводим взгляд? Меньше ли наша вина, если мы храним молчание, пока под покровом ночи увозят в тюрьму соседа-еврея? Можно ли оставаться в стороне, когда критически мыслящих сограждан бросают за решетку и заставляют замолчать? Берлин, Рейхсканцелярия, 5 ноября 1937 года.
На секретном совещании Гитлер изложил свои планы главнокомандующим тремя видами вооруженных сил вермахта: завоевание нового «жизненного пространства» (*Lebensraum*) и получение доступа к достаточным природным ресурсам на Востоке. Первым шагом должна была стать оккупация Австрии и Чехословакии, за которыми последовали бы Польша и Украина. Если Редер хранил молчание, то Бломберг, Фрич и Геринг выразили сомнения, утверждая, что немецкая армия недостаточно оснащена для ведения военного конфликта. Несколько дней спустя Фрич, действуя совместно с начальником Генерального штаба генералом Беком, представил меморандум, в котором планы Гитлера отвергались как неосуществимые. Однако Гитлер отмахнулся от всех опасений, потребовав решимости и готовности идти на риск. Он утверждал, что любые недостатки в вооружении и оснащении будут компенсированы фанатичным боевым духом немецкого солдата. Гитлер больше не терпел никаких возражений. Его убежденность в том, что только он способен решить стоящие перед страной задачи, переросла в одержимость, еще больше усилив его недоверие к офицерскому корпусу армии. Для вермахта 1938 год стал временем принятия судьбоносных решений. Гитлер отправил в отставку военного министра фон Бломберга и главнокомандующего сухопутными войсками генерал-полковника барона фон Фрича; оба они не одобряли его намерений развязать войну. Вслед за этими отставками был создан высший орган управления и командования вооруженными силами Германии — Верховное командование вермахта (OKW). Начальником OKW был назначен Вильгельм Кейтель (впоследствии генерал-фельдмаршал); он подчинялся непосредственно Гитлеру, занимавшему пост Верховного главнокомандующего вермахтом. Этим шагом Гитлер существенно ограничил полномочия Верховного командования сухопутных войск (OKH), сосредоточив тем самым командование всем вермахтом в своих руках. Новым главнокомандующим сухопутными войсками он назначил генерала фон Браухича. В то время как Германия в своей политике перевооружения охватывала все виды вооруженных сил, другие державы сосредоточились на отдельных направлениях. Франция, например, значительно увеличила численность своих сухопутных войск и военно-воздушных сил. Великобритания сократила полевую армию, одновременно усилив военно-морской флот и авиацию — в том числе за счет бомбардировщиков большой дальности. Советский Союз сделал ставку на сухопутные войска, тогда как США сосредоточились на океанском флоте и авиации. И хотя подобное распределение сил могло создавать для союзников определенные трудности в ходе отдельных кампаний, залогом окончательной военной победы стало именно объединение этих усилий. Март 1938 года: германский вермахт вступил в Австрию. Этот шаг, предпринятый Гитлером без участия Генерального штаба сухопутных войск, укрепил Людвига Бека — начальника немецкого Генштаба — в убеждении, что Гитлер намерен таким же образом решить и чехословацкий вопрос. Бек, последовательно выступавший за умеренный курс и в ряде служебных записок предупреждавший об угрозе войны, перешел к открытой оппозиции Гитлеру. Однако его попытка склонить на свою сторону главнокомандующего сухопутными войсками генерала фон Браухича не увенчалась успехом. Когда 15 августа Гитлер объявил собравшимся генералам о своем твердом намерении решить чешский вопрос силой уже той осенью, Бек попросил освободить его от занимаемой должности. Гитлер удовлетворил эту просьбу и назначил преемником Франца Гальдера. Незадолго до ухода с поста Бек отметил в служебной записке: «Желая прояснить нашу позицию для будущих историков и сохранить незапятнанной репутацию Верховного командования, я, как начальник Генерального штаба, считаю необходимым заявить: я отказался поддерживать любые национал-социалистические авантюры. Решительная победа Германии невозможна».
Бек проявил мужество, оставшись практически в одиночестве. Все остальные генералы хранили молчание, тем самым расчищая путь для гитлеровского курса на войну. Лето 1939 года. До начала войны оставались считанные месяцы. В то время Гитлер пользовался огромным авторитетом, особенно среди молодых офицеров. В результате его преступные планы нападения на Польшу были разработаны и доведены до войск практически без какого-либо сопротивления. Пакт о ненападении с Советским Союзом, согласованный и подписанный министром иностранных дел рейха Риббентропом по приказу Гитлера в августе 1939 года, развеял опасения военных по поводу затяжной широкомасштабной войны. Заверения Гитлера в том, что он планирует лишь локальную кампанию, не влекущую за собой дальнейших боевых действий, успокоили большинство критиков. Каково было состояние немецкой армии в тот период? Для многих военных война против Польши началась слишком рано. Они не возражали против самой войны — по их мнению, она была просто преждевременной. Несмотря на масштабную программу перевооружения, инициированную Гитлером, планирование еще не было завершено. Из 100 дивизий, которые можно было сформировать без объявления всеобщей мобилизации, 80 процентов были практически не моторизованы. Большая часть артиллерии перевозилась на конной тяге. Распространенным средством передвижения были велосипеды. Ощущалась нехватка офицеров и унтер-офицеров; поскольку во всей армии насчитывалось менее 20 тысяч офицеров, военному командованию приходилось привлекать кадры из армии кайзеровских времен и даже сотрудников полиции. Немецкие танковые дивизии были укомплектованы в основном танками моделей I и II, которые солдаты в шутку называли «спортивными машинами Круппа». Это были быстроходные, но слабо бронированные и легковооруженные машины; их дополняли примерно 400 танков «Шкода», захваченных во время оккупации Чехословакии. Настроения населения отличались от тех, что царили в 1914 году: они были сдержанными и подавленными. Не было и следа ликования или воодушевления. Люди опасались военного вмешательства Франции и Великобритании, а вместе с ним — войны на два фронта: испытания, которое, по их мнению, невозможно было пережить. С учетом этих фактов возникает вопрос: как вермахту удалось на начальном этапе войны одержать столь стремительные победы — зачастую над противником, превосходящим его по численности?
явно невыгодном положении. Его суммарный тоннаж, составлявший 250 000 тонн, в 1939 году значительно уступал совокупному тоннажу французских и британских кораблей, достигавшему примерно 2 миллионов тонн. Аналогичная ситуация наблюдалась и в отношении подводного флота. Капитан Карл Дёниц, командовавший подводным флотом с 1936 года, настаивал на том, чтобы всеми доступными средствами нарастить численность немецких подводных сил до уровня, позволяющего выполнить главную задачу — разгром Англии в войне. Эти слова не оставляли сомнений: Германия движется к войне. Подобные высказывания решительно опровергают утверждение о том, что военные вторжения Гитлера в Польшу и Францию застали немецких генералов врасплох. К концу октября 1939 года вермахт представлял собой грозную силу; хотя процесс его расширения еще не был завершен, армия уже располагала хорошо подготовленным офицерским и унтер-офицерским составом, боеспособными войсками и современной военной техникой. Когда 1 сентября Гитлер вторгся в Польшу, развязав пожар войны, охвативший весь континент, завершилась первая глава истории вермахта. Вторая глава стала кровавой и беспощадной. Миллионы людей, исполняя преступные приказы Гитлера, заплатили жизнью за свое послушание и веру в правоту своих действий. Цель этого документального фильма — не подробное описание хода различных военных кампаний. Задача состоит в том, чтобы на фоне этих событий проследить, как армия оказалась втянута в политику, приведшую к преступлениям, подобных которым мир еще не знал. Конец первой части